Date of registration: Mar 13th 2006
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Location: Helvetia
Andy Hug
Andreas Hug
Daten
Geburtsname Andreas Hug
Kampfname(n)Iron Man (Tetsujin)
Gewichtsklasse 89 kg
Nationalität Schweizer
Geburtstag 7. September 1964
Geburtsort Wohlen, Schweiz
Todestag 24. August 2000
Todesort Tokio, Japan
Sti lKarate
Größe1.80 m
Kampfstatistik Kämpfe 47 Siege 37 K.-o.-Siege 22 Niederlagen 9 Unentschieden1
Andy Hug war
> der erste Schweizer, der an die Weltspitze des Kyokushinkai-Karate vorstiess.
> der erste Nicht-Asiate, der den Einzug in einen Weltmeisterschaftsfinal schaffte.
> der erste Nicht-Asiate, der Profiweltmeister im Vollkontakt-Karate wurde.
> der erste Karatekämpfer, der gegen die besten Kick- und Thaiboxer bestehen konnte.
> der erste Kampfsportler mit Karate-Vergangenheit, der den K-1-Grand-Prix gewann.





Gewonnene Titel
> K-1 World Grand Prix Champion - 1996
> K-1 World Grand Prix Finalist - 1997, 1998
> K-1 World Grand Prix Last 8 - 1994, 1999
> UKF World Super Heavyweight Champion 1994
> WMTC World Super Heavyweight Champion
> WKA World Muay Thai Super Heavyweight
Champion 1996
> WKA European Muay Thai Super Heavyweight
Champion 1997/1998/1999/2000
Erneuerer der Kampfkunstphilosophie
Andy Hug wurde zum Symbol für eine neue Form der globalen Kampfkunstphilosophie. Seine Kämpfe führte er im Sinne einer geistigen Verwirklichung. Entscheidungen, Handlungen, Kunst und Beruf entwickelten sich auf seinem Lebensweg zu einer einzigartigen Einheit. Seine innere Haltung, sein vielfältiges technisches Repertoire und die verschiedenen Methoden, die er sich im Verlaufe seines Lebens aneignete, dienten dazu, seine Grenzen zu überwinden, um den Weg anschliessend auf einer höheren Ebene fortzusetzen.
Die Geschichte des Bushido, des «inneren Weg» des Kriegers, zeigt uns, dass immer wieder Wandlungen und Erneuerungen stattgefunden haben und neue Möglichkeiten für die Entfaltung der schöpferischen Kraft des Menschen entstanden sind. Das höchste Ideal eines Kämpfers ist der Kampf für eine gerechte und gute Sache. Andy wollte die Kampfkünste auf der ganzen Welt verbreiten. Unzählige junge Menschen sahen in ihm ein Vorbild, ein Idol, an dem sie sich orientieren konnten. Durch seine Person und die Kampfkunst wurde eine Verbindung zwischen der westlichen und der östlichen Kultur geschaffen, die erstaunliche Möglichkeiten aufzeigte, wie verschiedene kulturelle Bedürfnisse miteinander vernetzt werden konnten: Das Zusammenwirken von Wirtschaft, Körperkultur, Unterhaltung, Philosophie oder Kunst ermöglichte die Organisation von Grossanlässen, welche einer breiten Öffentlichkeit die Werte der Kampfkünste näher brachte.



So eindrucksvoll seine sportlichen Leistungen auch waren, sie stellen bei weitem nicht sein ganzes Wirken dar. Sein Leben löste in den Medien ein aussergewöhnliches Echo aus und inspirierte viele Menschen auf ihrem Lebensweg. Auch Kritiker des Vollkontakt-Sports waren immer wieder beeindruckt, mit welcher Konsequenz er seinen Weg ging und wie authentisch sein Auftreten und seine Persönlichkeit wirkten. Für die Japaner verkörperte er die Erneuerung ihrer eigenen Kampfkunstphilosophie.
Biografie - Schicksal
Am 24. August 2000 starb Andy überraschend an den Folgen von Leukämie. Dieses tragische Unglück kam so schnell, dass es viele Fragen in jenen Menschen zurückliess, die ihn liebten, und entsprechend schwierig war es für sie, dieses Schicksal anzunehmen.
Das unvorhergesehene Ereignis erschütterte alle. Auch für die Kämpfer warf es einen dunklen Schatten auf das Jahr. Die Fans sahen in ihm die Verkörperung der Kampfsportideale. Andys Anspruch an seinen Kampfstil war ein Streben nach Perfektion. Er kämpfte für scheinbar Unerreichbares und wurde von Hindernissen und Schwierigkeiten erst recht stimuliert. Kämpfen war sein Leben – Beruf, Kunst und Philosophie in einem. Tausende von Fans erwiesen ihm an seiner Bestattung die Ehre. Durch seinen Tod ist ein grosser Kampfkünstler und Mensch verloren gegangen.
Es ist schon sehr schwierig, immer wieder Kämpfer zu finden, die überhaupt in dieser Stärkenklasse mithalten können. Aber Andy war mehr als ein erfolgreicher Wettkämpfer. Die japanischen Fans hatten ihn verehrt und als Botschafter ihrer eigenen Kultur anerkannt.


R.I.P
http://www.andyhug.com
Daten
Geburtsname Andreas Hug
Kampfname(n)Iron Man (Tetsujin)
Gewichtsklasse 89 kg
Nationalität Schweizer
Geburtstag 7. September 1964
Geburtsort Wohlen, Schweiz
Todestag 24. August 2000
Todesort Tokio, Japan
Sti lKarate
Größe1.80 m
Kampfstatistik Kämpfe 47 Siege 37 K.-o.-Siege 22 Niederlagen 9 Unentschieden1
Andy Hug war
> der erste Schweizer, der an die Weltspitze des Kyokushinkai-Karate vorstiess.
> der erste Nicht-Asiate, der den Einzug in einen Weltmeisterschaftsfinal schaffte.
> der erste Nicht-Asiate, der Profiweltmeister im Vollkontakt-Karate wurde.
> der erste Karatekämpfer, der gegen die besten Kick- und Thaiboxer bestehen konnte.
> der erste Kampfsportler mit Karate-Vergangenheit, der den K-1-Grand-Prix gewann.

Gewonnene Titel
> K-1 World Grand Prix Champion - 1996
> K-1 World Grand Prix Finalist - 1997, 1998
> K-1 World Grand Prix Last 8 - 1994, 1999
> UKF World Super Heavyweight Champion 1994
> WMTC World Super Heavyweight Champion
> WKA World Muay Thai Super Heavyweight
Champion 1996
> WKA European Muay Thai Super Heavyweight
Champion 1997/1998/1999/2000
Erneuerer der Kampfkunstphilosophie
Andy Hug wurde zum Symbol für eine neue Form der globalen Kampfkunstphilosophie. Seine Kämpfe führte er im Sinne einer geistigen Verwirklichung. Entscheidungen, Handlungen, Kunst und Beruf entwickelten sich auf seinem Lebensweg zu einer einzigartigen Einheit. Seine innere Haltung, sein vielfältiges technisches Repertoire und die verschiedenen Methoden, die er sich im Verlaufe seines Lebens aneignete, dienten dazu, seine Grenzen zu überwinden, um den Weg anschliessend auf einer höheren Ebene fortzusetzen.
Die Geschichte des Bushido, des «inneren Weg» des Kriegers, zeigt uns, dass immer wieder Wandlungen und Erneuerungen stattgefunden haben und neue Möglichkeiten für die Entfaltung der schöpferischen Kraft des Menschen entstanden sind. Das höchste Ideal eines Kämpfers ist der Kampf für eine gerechte und gute Sache. Andy wollte die Kampfkünste auf der ganzen Welt verbreiten. Unzählige junge Menschen sahen in ihm ein Vorbild, ein Idol, an dem sie sich orientieren konnten. Durch seine Person und die Kampfkunst wurde eine Verbindung zwischen der westlichen und der östlichen Kultur geschaffen, die erstaunliche Möglichkeiten aufzeigte, wie verschiedene kulturelle Bedürfnisse miteinander vernetzt werden konnten: Das Zusammenwirken von Wirtschaft, Körperkultur, Unterhaltung, Philosophie oder Kunst ermöglichte die Organisation von Grossanlässen, welche einer breiten Öffentlichkeit die Werte der Kampfkünste näher brachte.

So eindrucksvoll seine sportlichen Leistungen auch waren, sie stellen bei weitem nicht sein ganzes Wirken dar. Sein Leben löste in den Medien ein aussergewöhnliches Echo aus und inspirierte viele Menschen auf ihrem Lebensweg. Auch Kritiker des Vollkontakt-Sports waren immer wieder beeindruckt, mit welcher Konsequenz er seinen Weg ging und wie authentisch sein Auftreten und seine Persönlichkeit wirkten. Für die Japaner verkörperte er die Erneuerung ihrer eigenen Kampfkunstphilosophie.
Biografie - Schicksal
Am 24. August 2000 starb Andy überraschend an den Folgen von Leukämie. Dieses tragische Unglück kam so schnell, dass es viele Fragen in jenen Menschen zurückliess, die ihn liebten, und entsprechend schwierig war es für sie, dieses Schicksal anzunehmen.
Das unvorhergesehene Ereignis erschütterte alle. Auch für die Kämpfer warf es einen dunklen Schatten auf das Jahr. Die Fans sahen in ihm die Verkörperung der Kampfsportideale. Andys Anspruch an seinen Kampfstil war ein Streben nach Perfektion. Er kämpfte für scheinbar Unerreichbares und wurde von Hindernissen und Schwierigkeiten erst recht stimuliert. Kämpfen war sein Leben – Beruf, Kunst und Philosophie in einem. Tausende von Fans erwiesen ihm an seiner Bestattung die Ehre. Durch seinen Tod ist ein grosser Kampfkünstler und Mensch verloren gegangen.
Es ist schon sehr schwierig, immer wieder Kämpfer zu finden, die überhaupt in dieser Stärkenklasse mithalten können. Aber Andy war mehr als ein erfolgreicher Wettkämpfer. Die japanischen Fans hatten ihn verehrt und als Botschafter ihrer eigenen Kultur anerkannt.

R.I.P
http://www.andyhug.com
Date of registration: Mar 13th 2006
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wcf.user.option.userOption124: 103
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Location: Helvetia

ZÜRICH - «Ich muss nach Japan an Andys Grab», sagt Hug-Schüler Xhavit Bajrami (33) letzten Samstag und startet zu einem 16-Stunden-Trip nach Japan.

Vor Hugs Grabstätte in der Hoshuin-Tempelanlage in Kyoto läuft für Bajrami ein Film rückwärts. Titel: «Mein Leben mit Andy». Xhavit erinnert sich an den 22. April 2000, den Vorabend zu Hugs Kampf gegen Glaube Feitosa (Bra). Hug lag im Hotelzimmer im Bett. Sein Zustand hatte sich verschlechtert. Rote Flecken am ganzen Körper, geschwollene Lippen, aufgedunsene Nase. Bajrami, der vier Jahre lang Tag und Nacht mit seinem Lehrmeister in Japan verbracht hat, unterband mit seinen Pranken die Blutzufuhr in Andys Oberarm. Dann stach ein japanischer Arzt zu. Die Infusionsflasche hing, an einem Kleiderbügel befestigt, an der Nachttischlampe.
«Dann haben sie ihm diese Spritze gegeben»
Bajrami zu BLICK: «Ich hätte hinschauen müssen, was da drin war.» Denn vor Hugs drittletztem Kampf seines Lebens war alles anders als je zuvor. Bajrami: «Er ging in den Trainings fast immer k.o. Er liess am Vorabend das Sparring aus. Dann haben sie ihm diese Spritze gegeben. Und nach dem Kampf, einer Schlacht über fünf Runden, sagte Andy zu mir: Ich habe mich noch nie so gut gefühlt, wir müssen unseren Trainingsplan überdenken.» Wunder-Doping? Bajrami: «Ich hatte mit Doping nie etwas am Hut.»
Noch Stunden nach dem Kampf und der mysteriösen Spritze rann Blut aus Hugs Schädeldecke. Vier Monate später starb Andy wegen akuter Leukämie.
Wände mit Zeitungsartikeln über Hug bepflastert
Bajrami, 1991 als Flüchtlingskind aus dem Kosovo zu seinem Vater nach Littau LU ausgewandert, jobbt in den 90ern als Türsteher im Nachtclub des ehemaligen Fussball-Internationalen Andy Halter. Und lernt dort Hug kennen.
1996 folgt er seinem Idol nach Japan. «Andy hat sehr viel in mich investiert.» Seit Juni 2009 ist Bajrami Profi-Weltmeister nach Version ISKA. Er betreibt in Littau ein Trainingscenter. Die Wände in seinem Dojo sind bepflastert mit Zeitungsartikeln über Andy Hug.
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